Presse






In Kluft­ern wer­den eif­rig neue Lie­der ge­probt

Schwäbische Zeitung, 09. August 2018, Helmut Voith






Schwäbische Zeitung, 6. März 2018:

Frau­en­chor be­stä­tigt Vor­sit­zen­de im Amt

„belle voci“ blickt bei Hauptversammlung auf Jahr zurück – Auch für 2018 sind zahlreiche Auftritte geplant

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Im Amt bestätigt: das Vorstandsteam des Frauenchores.  Foto: belle voci

Friedrichshafen – Der Frauenchor „belle voci“ hat sich zur Hauptversammlung im Liedersaal des Bürgerhauses Kluftern getroffen. Bei Vorstandswahlen wurden alle zur Wahl stehenden Amtsinhaber in ihren Ämtern bestätigt.

Neben den Mitgliedern und dem Chorleiter István Boldizsár konnte die Vorsitzende Tanja Merkle auch Ortsvorsteher Michael Nachbaur sowie Vertreter der örtlichen Vereine begrüßen, wie der Frauenchor mitteilt.

Der Kassenbericht von Irmi Knoll wurde von den Kassenprüferinnen als korrekt geführt bestätigt, heißt es in der Pressemitteilung des Chors weiter. Somit stand der Entlastung der Vorstandschaft, die von Ortsvorsteher Michael Nachbaur durchgeführt wurde, nichts im Wege.

Anschließend standen Wahlen auf der Tagesordnung. Zur Wahl stellten sich die Schriftführerin, zwei Beisitzerinnen, eine Kassenprüferin und die Vorsitzende. Die bisherigen Amtsinhaber stellten sich zur Wiederwahl und wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

Mit einer Fotopräsentation ließ Schriftführerin Lise Häberle im Anschluss das vergangene Jahr Revue passieren. Höhepunkt war das Jubiläumskonzert anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Frauenchores, das vom Männerchor Fischbach mitgestaltet wurde. Eine Konzertreise in den Westerwald zu den „Iwan Singers“ anlässlich deren 25-jährigen Bestehens bildete einen weiteren Höhepunkt. Dass der Frauenchor das ganze Jahr über aktiv war, zeigten laut Pressemitteilung zahlreiche Aktivitäten, wie das Familienfest, das Scheunenfest, das Adventssingen, das Singen im Häfler Franziskuszentrum, am Seniorennachmittag sowie auf dem Weihnachtsmarkt.

Konzert im GZH

Auch für 2018 sind schon zahlreiche Auftritte geplant. Unter anderem ist für 8. September ein gemeinsames Konzert mit dem Männerchor Fischbach und dem Mellembygd mannskor aus Norwegen im Graf-Zeppelin-Haus geplant.

Der Frauenchor „belle voci“ zählt mittlerweile 34 aktive und elf passive Mitglieder.

Geprobt wird jeden Montag von 20 bis 22 Uhr im Liedersaal des Bürgerhauses Kluftern.


Schwäbische Zeitung 18.12.2017:

„Belle Voci“ singt in St. Gangolf

Bläser des Musikvereins Kluftern begleiten den Frauenchor

Eine Stunde, gefüllt mit Licht und Musik: Der Frauenchor „Belle Voci“ gibt ein Konzert in St. Gangolf.
Eine Stunde, gefüllt mit Licht und Musik: Der Frauenchor „Belle Voci“ gibt ein Konzert in St. Gangolf.

Der Frauenchor „Belle Voci“ hat am Sonntagnachmittag unter der Leitung von István Boldizsár zum alljährlichen Adventssingen in die alte Kirche St. Gangolf eingeladen. Eine Stunde angefüllt mit Licht und Musik wünschte die Vorsitzende Tanja Merkle den zahlreich erschienen Gästen in ihrer Begrüßung. Nicht die Suche nach dem perfekten Geschenk mache Sinn in diesen Tagen, sondern die Zeit miteinander zu verbringen und füreinander da zu sein – ein Licht für seine Mitmenschen zu sein.

Zur richtigen adventlichen Einstimmung sorgte das erste Lied „Wir sagen euch an den lieben Advent“. Der Chor wurde begleitet von zwei Bläsergruppen des Musikvereins Kluftern und das Publikum wurde zum Mitsingen eingeladen. Das Adventssingen lebte von der Abwechslung, aber dennoch mit der immer wiederholenden Thematik: Neben Chorsolostücken folgten die rein instrumentalen Musikstücke der Bläsergruppe welche durch traditionelle Kirchenlieder zum Mitsingen unterbrochen wurden. Hier wurden die gängigsten und schönsten Lieder ausgesucht. „Oh Heiland reiß die Himmel auf“, „Kündet allen in der Not“ und „Tochter Zion“. Sehr abwechslungsreich gewählt waren auch die einzelnen Musikstücke. Von „Maria durch ein Dornwald ging“ über „Hambani Kahle“ (traditionell .Zulu) und den Spiritual „This Little Light of Mine“ und „Let My Light Shine Bright“. Hierbei fragte sich der eine oder andere etwas ältere Zuhörer schon, was denn ein typisches Stück aus der südafrikanischen Provinz oder ein Spiritual im klassisch traditionellen Adventsingen zu suchen habe? Doch auch ein Spiritual ist ein gesungenes Gebet und so konnte der Chor seine ganze gesangliche Bandbreite zum Besten geben.

Der Frauenchor bestach durch seine Energie und seine klaren Stimmen. Dieses Klangvolumen kam durch die gute Akustik in der alten Kirche hervorragend zum Tragen. Dies traf auch auf die zwei Bläsergruppen zu, welche sich in vier Holzbläser und vier Blechbläser aufteilten. Nicht nur bei ihren Soloteilen, sondern auch bei der Unterstützung des Chores erzeugten sie eine enorme Ausdrucksfülle. Aus dem Vollen schöpfen konnte der Chor auch mit Solistinnen aus den eigenen Reihen. Bei dem überaus bekannten und gleichermaßen beliebten Stück „Mary’s Boychild“ traten Bettina Gemar und Tanja Merkle in den Vordergrund. Bei einem darauffolgenden Spiritual glänzten Marina Wurst und Dagmar Stauss mit ihren Solo-Gesangseinlagen. Als die Zuhörer am Ende endlich applaudieren durften, taten sie dies lang anhaltend und mit vereinzelten Zugaberufen, denen der Chor gerne nachkam.

Um diese musikalische Stunde ausklingen zu lassen, bestand für die Besucher auf dem Kirchenvorplatz die Möglichkeit für ein geselliges Beisammensein bei Kerzen- und Feuerschein. Die eingenommen Spenden des Abends kommen dem Häfler Obdachlosenheim zugute.


Schwäbische Zeitung 08.06.2017:

Klufterner Chor singt im Westerwald

Zum 25-jährigen Bestehen der „Iwan Singers“ stimmen auch die Klufterner Frauen ein Liedchen an.
Zum 25-jährigen Bestehen der „Iwan Singers“ stimmen auch die Klufterner Frauen ein Liedchen an.

 Die Mitglieder von „belle voci“ waren ein paar Tage auf Konzertreise unterwegs

Der Frauenchor „belle voci“ Kluftern hat seine erste Konzertreise erfolgreich hinter sich gebracht. 21 Chorfrauen machten sich mit ihrem Chorleiter István Boldizsár auf den Weg in den Westerwald. Höhepunkt der Reise war das 25-jährige Jubiläumskonzert der „Iwan Singers“, die den Chor anlässlich des Geburtstags zu ihrem Konzert in den Westerwald (Neuhäusel) eingeladen hatten, wie der Chor mitteilt.

Zunächst erkundete der Frauenchor mit einer sehr interessanten Führung die wunderschöne Altstadt von Koblenz. Abends gab es dann beim gemeinsamen Abendessen ein freudiges Wiedersehen mit den Iwan Singers. Die neun sangeskräftigen Männer waren zuletzt beim Herbstkonzert des MGV Kluftern im Oktober 2015 am Bodensee zu Besuch.

Singende Frauen sind selten

Das Konzert am Samstag in Neuhäusel war laut Pressemitteilung ein voller Erfolg. Im Westerwald gibt es zahlreiche Männerchöre, Frauenchöre sind dort jedoch eine Seltenheit. Den zahlreichen Gästen wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten. Im Wechsel sangen die „Iwan Singers“ und der Frauenchor Lieder, die allesamt a cappella vorgetragen wurden. Das Konzert stand unter keinem Motto, so konnte der Frauenchor zeigen, dass er sich nicht nur einer musikalischen Stilrichtung verschrieben hat, sondern alles singt, was gut klingt. Zwei Lieder wurden eigens für diesen Abend einstudiert, um sie gemeinsam auf der Bühne zu präsentieren. Viel Applaus war der Dank seitens des Publikums, das den gelungenen Abend lobte.

Die Mitglieder der beiden Chöre waren sich einig, dass die Verbindung aufrechterhalten werden müsse. So wird es eventuell im nächsten Jahr ein Wiedersehen mit den „Iwan Singers“ in Kluftern geben, verbunden mit einem gemeinsamen Konzert, schreibt „belle voci“.


Südkurier 02.05.2017 von Gudrun Schäfer-Burmeister:

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Der Dirigent des Männerchors Erich Hörmann, der Dirigent des Frauenchors István Boldizsár und der Pianist Jürgen Jakob (von links).

Chor „belle voci“ feiert zehnten Geburtstag

Der Klufterner Frauenchor „belle voci“ gab am Samstag ein mitreißenes Geburtstagskonzert vor großem Publikum. Als besonderer Gratulant wirkte der Männerchor Friedrichshafen-Fischbach mit.

Zum Geburtstagskonzert am Samstagabend im Bürgerhaus Kluftern präsentierten sich die stimmhaften Damen des Frauenchores „belle voci“ gemeinsam und im Wechsel mit den Herren des Männerchors Friedrichshafen- Fischbach. Rund 280 Eintrittskarten waren im Vorverkauf und an der Abendkasse an den Mann und die Frau gegangen. Die Veranstalterinnen hatten alle Hände voll zu tun, um dem Ansturm Herr zu werden und allen Gästen die Plätze zuzuweisen. Als es dann musikalisch losging, schritten die 30 Sängerinnen und 42 Sänger „Si ma ma kaa“ singend von hinten durch den Saal nach vorne und nahmen auf der Bühne Aufstellung. Einen beeindruckenden, harmonischen Anblick boten die schwarz gekleideten Chormitglieder, die ihrem Outfit seitens der Männer mit silberfarbenen Fliegen und weinroten Dinnerjackets gemeinschaftliche Eleganz gaben, was von den Frauen mit duftig zarten Schals in allen rosé- bis fliederfarbenen Pastelltönen akzentuiert wurde.

Passend zu dieser äußerlichen Stimmigkeit beeindruckten sie ihr Publikum mit ebensolcher Stimmlichkeit. Tanja Merkle, die erste Vorsitzende des Frauenchores, nannte den Anlass des Konzertes, nämlich den zehnten Geburtstag des Chores und das Einjährige als eigenständiger Verein, „quasi einen Kindergeburtstag“, zu dem sie den 85-jährigen Männerchor Friedrichshafen-Fischbach eingeladen hatten. Oberbürgermeister Andreas Brand und seine Gattin Wilma begrüßte sie mit der charmanten Offerte, sie gerne zu den Fans des Chores zu zählen. Bernhard Schäuble, Vizepräsident des Bodensee-Hegau-Chorverbandes, hob die besondere Leistung der Frauen hervor, innerhalb kürzester Zeit und „in einer bemerkenswerten Gründungsversammlung“ ihren Chor auf eigene Füße gestellt zu haben. „Bleiben Sie fröhlich“, wandte er sich an Tanja Merkle und die „belle voci“.

Gemeinsam mit ihrem musikalischen Leiter István Boldizsár sorgten sie für ein abwechslungsreiches Repertoire, das von einer vielfältigen Liedauswahl des Männerchores unter der bewährten Leitung von Erich Hörmann ergänzt wurde. „Hin und weg – einmal um die Welt“ lautete das Motto, das sie im Wechsel und gemeinsam zum Klingen brachten. Die Männer starteten mit traditionellen afrikanischen Stücken, entführten in die Südsee zum „Island in the sun“ und spazierten mit ihren Zuhörern im Walzertakt „Sonntags im Park“. Aus den Weiten der Bergwelt erklangen Benia calastoria und ganz anders, aber ebenso alpin beheimatet „weit weit weg“. „Ich war noch niemals in New York“ sangen sie voller Elan, den beiden Damen „Mama Loo“ und „Espagnola“ huldigten sie mit Verve.

Die Frauen begannen ebenfalls afrikanisch, dann besangen sie Mutter Erde und ihre Bedeutung für alles Leben mit dem indianischen Song „The river is flowing“. Weiter reisten sie in die Taiga und ein bisschen nach Italien, gegen die Langeweile zum Shopping in die Downtown, Barbara Ann im Schlepptau. Dem südamerikanischen Kinderlied „un poquito cantas“ folgte ein traditioneller Maori-Song und zum Abschluss sangen sie gemeinsam mit den Männern „The winner takes it all“ sowie „Dancing Queen“. In der Polyphonie des Chores trägt jede einzelne Stimme zum Wohlklang bei, meist jedoch ohne herauszuragen. Die Wirkung der Gruppe beruht auf dem Zusammenspiel, was den beiden Chören sowohl getrennt als auch vereint ausgezeichnet gelang.

Den Mut, den Schutz der Gruppe zu verlassen und als Quartett aufzutreten, bewiesen Bettina Gemar, Elisabeth Häberle, Tanja Merkle und Marina Wurst. Selbstbewusst gaben sie griechischen Liedern ihre Stimmen und leiteten schließlich über zum Finale beider Chöre mit Abba-Songs. Keine Frage, das Konzert war ein voller Erfolg, zu dem nicht unwesentlich die Virtuosität des Pianisten Jürgen Jakob beitrug, dessen Begleitung am Sauter-Flügel sowohl von den Sängern und Sängerinnen als auch vom Auditorium mit großem Applaus gewürdigt wurde. Als Zugabe wiederholten sie im gemischten Chor „The lion sleeps tonight“ und brachten zur Freude des Publikums nochmals Urwaldstimmung auf die Klufterner Bühne. „Ihr Applaus ist uns Ansporn“, bedankte sich Tanja Merkle und schloss mit dem Versprechen: „Sie werden von uns hören.“


Schwäbische Zeitung 01.05.2017 Christel Voith:

Beim Jubiläumskonzert herrscht allerbeste Laune

Frauenchor „Belle Voci“ feiert zehnten Geburtstag mit dem Männerchor Fischbach.

Zum Jubiläumskonzert hat der Frauenchor „Belle Voci“ aus Kluftern am Samstagabend ins Bürgerhaus Kluftern eingeladen. Es sind so viele Besucher gekommen, dass eilig noch weitere Stühle aufgestellt wurden.

„Den Frauenchor Belle Voci gibt’s seit zehn Jahren – wenn das kein Grund zum Feiern ist“, begrüßte die Erste Vorsitzende Tanja Merkle die Zuhörer und freute sich, dass auch Oberbürgermeister Andreas Brand mit Frau gekommen war. Etwas Besonderes hätten sie zum Jubiläum bieten wollen und daher den Männerchor Fischbach eingeladen, der schon 85 Jahre alt sei, davon 30 Jahre unter Erich Hörmanns Leitung: „Eigentlich haben wir den Männerchor zum Kindergeburtstag eingeladen.“ Grußworte sprach Bernhard Schäuble aus Überlingen, Vizepräsident des Bodensee-Hegau-Chorverbands. Er freute sich, dass der Chor nach der überraschenden Kündigung der Chorleiterin in dem jungen rumänischen Dirigenten István Boldizsár so schnell einen Nachfolger gefunden hatte, und wünschte weiterhin ein gutes Miteinander von Jung und Alt: „Bleiben Sie fröhlich“

Beides beherzigten die Sängerinnen und Sänger mit einem bunten Konzert, das unter dem Motto „Hin und weg – einmal um die Welt“ in fliegendem Wechsel um den Globus führte. Gemeinsame Lieder, bei denen es mit rund 40 Männern und 30 Frauen auf der Bühne reichlich eng wurde, bildeten den Rahmen, dazwischen wechselten die beiden Chöre und ein mutiges Frauenquartett. Einige Lieder wurden a cappella gesungen, meist aber begleitete Jürgen Jakob am Klavier, der dafür reichen Extraapplaus erntete.

Mit einem Satz aus Ghana zogen die Sänger auf die Bühne, die Männer von rechts, die Frauen von links, und mit fröhlichem „a-weema-weh“ ging’s in den Dschungel, in dem man auch einige Tiere keckern und heulen hörte. Dieser Millionenhit „The lion sleeps tonight“ war denn auch die letzte Zugabe nach knapp dreistündigem beschwingtem Gesangsmarathon.

Etwas ermüdend war der mehrfach wechselnde Auftritt von Frauen-, Männerchor und Frauenquartett mit dem nötigen Treppauf, Treppab, das dramaturgisch nicht notwendig gewesen wäre. Spannend waren das wechselnde Kolorit, die unterschiedlichen Stimmungen der ausgewählten Songs und Lieder, die bald melancholisch von der Taiga und sehnsuchtsvoll vom Heimweh sangen oder mit sprühendem Temperament tanzten und rockten. Unmöglich alle Stationen zwischen Afrika, Island, Russland, Schweden, Italien oder den USA zu beschreiben. So ließen die Männer bei „Sonntags im Park“ die Fußspitzen wippen oder lockten die Frauen mit wunderschönem Volksliedton zu den Maori. „Weit weit weg“ führten die Männer mit Hubert von Goisern in sehr schöner A-cappella-Kultur, stimmungsvoll sang das Frauenquartett ABBAs „I have a dream“, um nur einige wenige herauszugreifen. Mit ABBA-Songs in geballter Sangespower ging der Abend zu Ende. Da bleibt auch dem Zuhörer nur noch ein „Thank you for the music.“


Schwäbische Zeitung 14.04.2017 Christel Voith

Belle Voci laden zum Konzert

Zusammen mit Männerchor Fischbach gehen Frauen auf Weltreise

Seit 2. Juni 2016 ist der Frauenchor „Belle Voci“ aus Kluftern ein eingetragener Verein und doch feiern die Sängerinnen am 29. April mit einem Jubiläumskonzert ihr zehnjähriges Bestehen.

Wie das geht? Neun Jahre hatten die Frauen unter dem Dach des Männergesangsvereins MGV Kluftern 1928 gesungen, dabei wurde der Wunsch nach Eigenständigkeit immer stärker, 24 Frauen waren letztes Jahr bei der Gründungsversammlung dabei. Zehn Jahre sind es dennoch, denn so lang singen sie schon miteinander und sind inzwischen auf rund dreißig Mitglieder angewachsen.

Zehn Jahre wollen gefeiert werden, erzählt die erste Vorsitzende Tanja Merkle, und daher haben sie sich fürs Jubiläumskonzert besondere Gäste eingeladen, und zwar wieder Männer: den Männerchor Fischbach unter der Leitung von Erich Hörmann, am Klavier begleitet Jürgen Jakob. Das Motto des Konzerts heißt „Hin und Weg“ und entführt die Sänger mit Popularmusik einmal um die Welt, wobei nach gemeinsamem Auftakt und Blöcken für Männerchor, Frauenchor und ein Frauenquartett zuletzt alle zusammen bei Abbas „Dancing Queen“ landen. Unterwegs darf eine „Espagnola“ ebenso wenig fehlen wie „Un poquito cantas“ (du singst ein bisschen).

Reise von Ghana nach Italien
Aus Neuseeland stammt der Maori-Song „Pokarekare ana“, aus Ghana der traditionelle Satz „Si ma ma kaa“, aus Südafrika „Siyamba“, aus Russland das „Lied der Taiga“, um nur einige Beispiele zu nennen. Wenn da nicht Fernweh aufkommt, wenn es auch nach Italien, Schweden und „Downtown“ nach New York geht. Bei einem der Probentage hat die Schwäbische Zeitung hineingehört, als die Frauen von „Belle Voci“ mit ihrem jungen rumänischen Dirigenten István Boldizsár den traditionellen amerikanischen Song „The River is flowing“ probten. Boldizsár forderte absolute Konzentration ein, ganz leise fing es an zu zischen, Wellen rollten heran und zogen sich zurück, ehe hohe Soprane sich darüberlegten – ein farbiger Gesang, der Lust machte auf mehr. Die Frauen reisten weiter zu neuen Ländern und freuen sich zugleich, wie Tanja Merkle erzählt, auf eine reale Reise: Bald nach dem Konzert starten sie zur gemeinsamen Chorreise in den Westerwald, wo sie beim Konzert der Iwan Singers auftreten. Geselligkeit und gemeinsame Aktivitäten würzen hier wie anderswo das Chorleben.

Das Jubiläumskonzert findet am Samstag, 29. April, im Bürgerhaus Kluftern statt. Beginn ist um 19 Uhr. Karten gibt es in Kluftern bei Rewe-Nahkauf und in der Gangolf-Apotheke, in Fischbach beim Blumenhaus Höpker.

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